Zukunftsinitiative Ostwürttemberg 2015 - ZIO
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  Raum für Talente und Patente schafft Zukunft  
     
     

Vorgehensweise der
Zukunftsinitiative Ostwürttemberg 2015

 

Am 21. Oktober 2005 startete die Zukunftsinitiative Ostwürttemberg 2015 mit einer Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Raum für Talente und Patente schafft Zukunft“. Der damalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, sah die Bedeutung der Initiative darin, dass „Baden-Württemberg ein international hoch geachteter Bildungs-, Wirtschafts- und Forschungsstandort ist“, dessen Niveau gehalten und verbessert werden müsse. In der Folge wurden fünf Foren eingerichtet, die bei ihrer öffentlichen Präsentation durch die Umweltministerin, den Kultusminister, den Wirtschaftsminister und den Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg aktiv begleitet wurden.

Das Forum I unter der Federführung der IHK Ostwürttemberg beschäftigte sich mit dem Themenfeld Technologie und Innovation. Zum Themenfeld Infrastruktur und Regionalentwicklung unter der Federführung des Regionalverbandes Ostwürttemberg tagte das Forum II. Das Forum III beschäftigte sich mit der Standortentwicklung und dem Strukturwandel. Die Federführung dieses Forum oblag dem Landratsamt Heidenheim.

Mit dem Themenfeld Bildung und Arbeitsmarkt setzte sich unter der Federführung des Landratsamtes Ostalbkreis das Forum IV auseinander.

Da ein ganzheitliches Standortmarketing alle bereits genannten Themenfelder mit einschließt, übernahm die WiRO, verantwortlich für das Forum V Standortmarketing, die Federführung bei der Präsentation der Gesamtergebnisse auf Schloss Kapfenburg.

Die genannten Forums-Veranstaltungen wurden begleitet von zahlreichen Workshop- und Arbeitsgruppensitzungen, in denen von insgesamt 588 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region Maßnahmen diskutiert und konkrete Projekte erarbeitet wurden. Es war Aufgabe des Lenkungsausschusses und des Redaktionsteams, alle Projekte zu strukturieren, zu vernetzen und zu einem ganzheitlichen Zukunftsprogramm zusammenzuführen.

Die hohe Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer signalisiert gleich mehrere positive Aspekte:

  • die Zukunft der Region geht alle an und es interessieren sich zunehmend mehr Menschen aus allen Bereichen dafür;
  • die Region kann auf eine hohe Zahl an kreativen Köpfen verweisen. Dies ist für das Innenbild einer Region, das maßgeblich nach außen strahlt, enorm wichtig;
  • die Menschen in der Region geben sich mit dem Erreichten der letzten Jahre nicht zufrieden, sondern wollen den gelegten roten Faden aufnehmen, aktiv mitgestalten und „ihre“ Region noch erfolgreicher, lebenswerter und attraktiver machen. Jede und jeder Interessierte konnte und kann auch weiterhin mitmachen. Ziel ist es nun, die erarbeiteten Projekte in den nächsten zehn Jahren konsequent anzugehen und umzusetzen. Sie dienen somit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für Politik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und sonstige Verbände und Organisationen in der Region.